Für seine Weine verfolgt Francesco eine klare Philosophie: Sie sollen frisch, fruchtig und leicht sein, ohne dabei Intensität einzubüßen: „Der Geschmack kommt aus den Primäraromen der Trauben, sie sind unser Schatz. Ihre Typizität, Authentizität und Individualität muss man schmecken können, das ist der große Unterschied zur Massenproduktion“, erklärt er. Um diesen Stil zu erreichen, helfen die deutlichen Temperaturunterschiede von 15 Grad zwischen Tag und Nacht während der Lesezeit im August und September, die in den Beeren für ein gutes Gleichgewicht zwischen Süße und Säure sorgen. Pro Hektar produziert die Masseria nur knapp 45 hl Wein.
Bei der Verarbeitung kommt Francesco zugute, dass die traditionell kreisförmig angelegten italienischen Masserias direkt von ihren Ländereien umgeben sind. Dies bietet den großen Vorteil, dass die Wege vom Weinberg in den Keller kurz sind. So wird eine mögliche Oxidation der handgelesenen Trauben in den Transportkisten verhindert. Im Keller werden die Trauben zunächst für drei Tage bei kühlen 14 Grad gelagert, was der Frische und Aromatik des Weines zugutekommt. Während die Weißweine zur Erhaltung der Frische keine malolaktische Gärung (BSA = Biologischer Säureabbau) durchlaufen, bekommen die Rotweine durch die BSA ihre feine Schmelzigkeit.